Aermacchi MB-339PAN

FREMS 1:48

von Daniel

Die MB-339A wurde 1979 bei der italienischen Luftwaffe als Trainer eingeführt. Bekannt ist der Typ den meißten durch die Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori", bei der die MB-339PAN(Pattuglia Acrobatica Nazionale) seit 1982 verwendung findet.

Die Martin Baker MB.10-Stze aus dem Bausatz wurden durch welche von Pavla aus Resin ersetzt.

Um für die höheren Resinsitze Platz zu schaffen, wurde die Stufe in den Cockpitschalen herausgetrennt und der Boden mit Plastiksheet neu aufgebaut.

Die Rückwand des hinteren Cockpits wurde mit ein paar Drähten verfeinert. Nun ist alles bereit für die erste Farbschicht.

Nach der Lackierung und Alterung sind die beiden Cockpitschalen und Instrumentenbretter bereit für den Einbau.

Nach der Bemalung wurden die Gläser der Instrumente mit Micro Kristal Klear, das eine ähnliche Konsistenz wie Holzleim hat, ausgefüllt. Nach dem Austrocken wird die weißliche Flüssigkeit transparent.

Bevor die Rumpfhälften verklebt werden konnten mußte der Triebwerksauslaß an seinen Platz, lackiert wurden die beiden Teile mit Alclad Burnt Iron.

Ebenso kamen der Bugfahrwerkschacht und der Schacht für die Luftbremsklappe in die erste Rumpfhälfte.

Als letztes fanden die beiden Cockpits sowie etwas Gewicht in der Nase ihren Platz und die Rumpfhälften wurden verklebt.

Durch die großen Cockpitöffnungen ist ein guter Blick auf die fertigen Instrumentenpaneele möglich.

An den Tragflächen wurden die Hinterkanten der Querruder fersäubert und dünner geschliffen.

Die angegossenen Grenzschichtzäune wurden ebenfalls etwas nachgearbeitet.

Auch an den Lufteinläßen mußte Material weg.

Mit angestckten Tragflächen erkennt man dann schon was es werden soll.

Beide Teile der Cockpitverglasung weisen einen produktionsbedingten Grat in Längsrichtung auf, der entfernt werden sollte.

Als Erstes wird mit einer Klinge der Grat abgeschabt.

Danach wird die Cockpithaube wieder aufpoliert. Ich nehme dazu Poliersticks aus dem Kosmetikbereich.

Den Abschluß erledigt ein Durchgang mit normaler Autopolitur. Man kann aber auch Zahnpasta oder div. Displaypoliermittel nehmen.

Das Resultat kann durchaus überzeugen. Abschließend wäre auch noch ein Bad in Bodenglänzer (Future, Erdal,...) möglich, um letzte kleine Kratzer zu eliminieren.

Die Frontscheibe wurde mit dem Rumpf verklebt und mittels Milliput verspachtelt.

Die Instrumentenabdeckungen erhielten zuvor einen Schicht Tamiya x-18 seidenmatt schwarz.

Am Rumpf wurden links und rechts die Niederspannungs-Verbandflugleuchten ergänzt, später kommen noch Decals aus der Restekiste drauf.

Diese Leuchtbänder tragen die Maschinen erst seit Mitte der 2000er Jahre, daher sind sie im Bausatz noch nicht berücksichtigt.

Mit der Montage der beiden Kielflossen und der beiden VOR-Antennen am Seitenleitwerk ist der Rumpf fertig für die Grundierung.

Canopy, Luftbremse, Tanks und Flaps werden separat lackiert und dann montiert.

Flugzeug und Tanks nach der Grundierung mit Tamiya Fine Surface Primer L.

Die beiden Sitze erhielten nach der Bemalung ein Tauchbad in Erdal Glänzer um für die Decals eine glatte Oberfläche zu erhalten. Nachdem die Decals auf die gleiche Weise versiegelt wurden, bekamen die Sitze noch ein Washing aus brauner und schwarzer Ölfarbe und wurden abschließend mit einem hellen Grauton trockengemalt.

Oben mit Blitz, unten ohne.

Nun kommt endlich Farbe ins Spiel. Da ich für die großen grünen und roten Flächen nicht auf die Decals zurückgreifen möchte, wurde ein passender Grünton angemischt. Für das Blau wird es eine Mischung aus Tamiya x-3 und x-4 werden.

Die Flächen wurden anhand der guten Bauanleitung und Orginalfotos abgeklebt.

Die weißen Flächen wurden zuvor schon mit Tamiya x-2 lackiert.

Das selbst gemischte Grün ist drauf.

Neuerliches Abkleben vor dem roten Farbauftrag.

Nach dem Demaskieren hat die Maschine schon eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Vorbild.

Weiter gings mit der Oberseite der Aermacchi, auch hier habe ich die weißen Flächen mit Tamiya x-2 lackiert und anschließend abgeklebt.

Das Ergebnis nach mehreren dünnen Schichten mit dem selbst gemischten Blauton.

Der nächste Schritt war die Unterseite in Alu, Tamiya xf-16.

Neuerliches Abkleben für die grünen und roten Streifen.

Das Ergebnis ist nicht zu 100% perfekt geworden, da der rote Bereich am Heck zu breit geraten ist. Ich denke jedoch, dass es das Gesamtbild nicht stört und werde es wohl dabei belassen.

Zeitgleich mit der Maschine wurde auch das Canopy lackiert. Anschließend folgte das Einkleben der Trennscheibe zwischen den beiden Cockpits. Da die Haube später in geöffneter Position dargestellt wird, werde ich die Innenseite noch nach Vorbildfotos mit einigen Details versehen.

Die beiden kleineren Zusatztanks, welche am Vorbild immer montiert sind, wurden ebenfalls schon fertig gestellt. Auch hier waren mehrere Durchgänge mit abkleben und lackiern notwendig.

Fortsetzung folgt...

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