Ilyushin Il-87 Aimak ("Maxdome")

Revell 1:144

von Daniel

Die Il-87 (Il-80/Il-86VKP) basiert auf dem Airliner Il-86 und ist so etwas wie das russische Gegenstück zur Boeing E-4B, also ein fliegender Befehlsstand(airborne command and control aircraft)

Alles weiter über die Maschine gibt’s auf Wikipedia.

Ausgangsbasis für den Umbau ist der ursprünglich von Zvezda entwickelte Bausatz der Il-86, den Revell ebenfalls vertreibt.

Rumpf

Begonnen habe ich den Bau schon vor längerer Zeit, den Flieger dann aber wieder zur Seite gelegt.

Als ich im Internet über die Il-87 Aimak stolperte, holte ich den Bausatz, der eigentlich als Airliner entstehen sollte, wieder hervor.

Begonnen wurde damit, die eingesetzten Fenster bündig mit dem Rumpf zu verschleifen und alle überflüssigen Türen und Luken zu markieren.

Um die Gravuren beim Spachteln zu schützen, wurde entlang der Fensterreihe abgeklebt.

Gespachtelt wurde mit Tamiya Putty, der etwas mit Revell-Kleber verdünnt wurde.

Nach schleifen, Kontrolllackierung, spachteln und wieder schleifen sieht der Rumpf nun gut aus.


Fortsetzung folgt...

Tragflächen & Generatorbehälter

Für die beiden Behälter unter den Tragflächen wurde eine 2mm Sheet-Platte in 1cm x 1cm große Stücke geschnitten (1), übereinander auf einen Schaschlikspieß geklebt (2) und eingespannt im Dremel zu Recht geschliffen (3). Das zweite Ende entstand aus einem Gun-Pod des 1:32er Hind von Trumpeter (4).

In die Mitte kam ein 47mm langes Stück Polystyrol-Rohr mit 9,5mm Außendurchmesser.

Danach folgte auch hier schleifen, spachteln und wieder schleifen. Der Anfang der großen seitlichen Lufthutze für die Behälter wurde mit einem Polystyrol-Rohr mit 5,5mm Durchmesser gemacht.

Nachdem der Rohbau des Generatorbehälters abgegossen und versäubert ist, geht es mit den weiteren Details weiter. Während die seitliche Lufthutze immer an Steuerbord sitzt, ist der im Heck des Behälters gelegene Abgasstutzen jeweils nach außen gerichtet. Für diesen wurde nun ein 5mm Loch gebohrt, in welches nach dem Lackieren ein Stück Aderendhülse kommt.

Die aus je zwei Teilen bestehenden Tragflächen wurden zusammengeklebt und die Klebenaht nach dem Durchtrocknen verschliffen.

Update 16.12.  Auf der Unterseite wurden anhand der Gravuren und mit Hilfe von Vorbildfotos die Positionen für die Generatoren angerissen.



Update 16.12.  Mangels einer Konturenlehre wurde das Profil der Tragfläche mit Hilfe eines Stücks Lötzinn abgenommen und auf ein Stück Polystyrol übertragen.

Update 16.12.  Mit dem Skalpell wurde dann, durch mehrmaliges entlangfahren an der Linie, das Stück heraus getrennt.

Update 16.12.  Die weitere Bearbeitung erfolgte dann wieder nach Fotovorlagen.

Update 16.12.  In dieser Position werden die Träger später mit den Generatorgondeln verklebt.

Fortsetzung folgt...

Antennenverkleidung

Die Antennenverkleidung auf dem Rumpfrücken entsteht aus einem Grundgerüst aus Polystyrolplatten.

Der Mittelteil wurde mit weiterem Plattenmaterial und Segmenten eines Polystyrolrohrs verkleidet.

Der Rest wurde mit Milliput, einer Zweikomponeneten-Modelliermasse, ausgefüllt.

Nach dem Aushärten der Modelliermasse wurde alles in Form geschliffen.

Feinheiten wurden noch mit Tamiya Putty ausgebessert.

Probehalber auf den Rumf aufgelegt wirkt das Antennengehäuse schon ganz gut.

Nach einer Kontrollgrundierung wurden einige Stellen nochmals nachgespachtelt.

Fortsetzung folgt...

Triebwerke

Der Einlassbereich der vier Kusnezow NK-86 Triebwerke bedarf etwas Zuwendung. An den Bausatzteilen wurden die strukturlosen Fanteile ausgesägt und die übrig gebliebene Struktur mit einem Teil eines anderen Airliners hinterlegt.

Anschließend wurde das Teil noch dreimal abgegossen.

Die Triebwerksgondeln(2) wurden ohne Innenleben zusammengeklebt, anschließend wurde der Einlassbereich(1) abgesägt um die Klebenaht an der Innenseite besser versäubern zu können. Jetzt können auch die Auslassteile(3) problemlos von vorne eingeklebt werden.

Vor dem Einkleben wurden die Triebwerksauslässe noch mit etwas Alublech detailliert, der rote Schrumpfschlauch dient zur Stabilisierung und ist später nicht mehr zusehen.

Im eingebauten Zustand sieht das Ganze dann so aus.

Die selbst gebauten Teile für den Triebwerkseinlass wurden mit Alclad-Farben lackiert und in die Triebwerksgondeln geklebt. Nun kommt der abgesägte Einlass, der ebenfalls eine Lackierung mit Alclad bekam, wieder an seinen Platz.

Fortsetzung folgt...

Aktuelles / current topics