Saab AJ-37 Viggen

Special Hobby 1:48

von Daniel

2. Abschnitt: Tragflächen und Leitwerk

Im nächsten Schritt werden die Tragflächen, Canards und das Leitwerk modifiziert. Der Bausatz bietet leider nicht die Möglichkeit ausgelenkter Leitflächen, also muß man hier selbst nachhelfen.

Die Teile für die Tragflächen und die Canards (Entenflügel) auf einen Blick.
Mittels Graviernadel, Skalpel und Ätzteilsäge wurden die Klappen herausgetrennt.
Die Hauptfahrwerkschächte wie sie aus der Box kommen.
Mit ein paar Kupferlitzen und etwas Plastiksheet wurden ein paar Details hinzugefügt.
Lackiert wurden die Schächte nach Vorbildfotos in Grün(Tamiya) und Aluminium(Alclad II).
Der gesamte innere Bereich verschwindet später hinter der geschlossenen Klappe, somit ist hier weiteres detailieren überflüssig.

Eine Schwachstelle der Tragflächenteile sind die falschen inneren Außenlastträger. Hier gäbe es Ersatz aus Resin, ich habe mich allerdings für den Eigenumbau entschieden.

Der vordere Bereich der Pylone weicht stark vom Orginal ab, außerdem sind sie deutlich zu niedrig.
Mit Plastiksheet wurde die Form grob nachgebildet.
Zum Auffüllen verwendete ich hier in Nitro aufgeweichte Polystyrolreste. Diese Masse läßt sich mittels Spachtel oder Skalpellklinge sehr schön modellieren, braucht aber einige Zeit zum Durchtrocknen.
Weniger Arbeit bereiten die Canards. Einen Sägeschnitt und die Gravur etwas nachziehen reicht um die Steuerflächen in ihre neue Position zu bringen.

Beim Seitenleitwerk muß aus dem Bausatzteil und dem Resinteil für die geklappte Variante gemischt werden, da das Resinteil das größere Leitwerk der JA-37 und SK-37 wiedergibt.

Die JA-37 sowie die Zweisitzer hatten ein vergrößertes Seitenleitwerk, somit ist hier wieder umbauen angesagt.
Die Hinterkante wurde dünner geschliffen.
Aus dem Resinteil wurde der Klappmechanismus herausgesägt und an das Bausatzteil geklebt.
Lücken wurden mit Sekundenkleber und Backpulver ausgefüllt. Speziell im vorderen Bereich bleibt noch einiges an Spachtelarbeit.

Tragflächen und Rumpf wurden miteinander verklebt. Zuerst die einteilige Tragflächenunterseite, danach die beiden Oberschalen.

An der Unterseite bleibt lediglich eine kleine Stufe zwischen Rumpf und Tragfläche die leicht zu verschleifen ist.
An der Oberseite sieht die Sache leider wieder schlechter aus. Die Tragflächenteile passen zwar perfekt zusammen, aber der Übergang zum Rumpf gestalltet sich etwas problematisch.
Beim Trockenanpassen fügten sich die Konturen von Rumpf und Tragfläche noch wesentlich besser aneinander, mit der zuerst Verklebten Unterseite finden die Teile allerdings nicht mehr so recht zueinander.
Der Gesamteindruck entschädigt dann aber schon wieder fast für die Mühe.

...Fortsetzung folgt.

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