Saab AJ-37 Viggen

Special Hobby  1:48

von Daniel

Der Bausatz von Special Hobby stammt aus den selben Formen wie derjenige von Tarangus.

Hier liegen allerdings zusätzlich Ätzteile fürs Cockpit und Alternativteile für die kürzere AJ bei.

Zusätzlich kommen Reifen, Leiter und Sitz von Maestro Models sowie Staurohre von Master Model zum Einsatz.

1. Abschnitt: Rumpf

 

Die Bauteile fürs Cockpit wurden für die Ätzteile vorbereitet und der Resin-Sitz wurde von seinem Gußsockel befreit.

Die Cockpitrückwand weist leider keine Struktur auf, so kamen hier verschiedene Plastikprofile von Evergreen zum Einsatz um dem Abhilfe zu schaffen.

Der Sitz von Maestro Models ist noch für den schon älteren Airfix-Bausatz gemacht und für den Tarangus / Special Hobby-Kit ein wenig zu hoch. Daher habe ich den Cockpitboden unter dem Sitz herausgetrennt und ca. 1mm tiefer neu aufgebaut.

Die benötigten Teile fürs Cockpit, Ätzteile aus dem Bausatz und Sitz von Maestro Models.
Die Panele wurden glatt geschliffen, an den Pedalen sind bereits die ersten beiden Ätzteile verklebt.
Die Cockpitrückwand erhielt ein wenig Struktur. Der Boden mußte abgesenkt werden, da der Schleudersitz ein wenig zu hoch ist.
Nach einer Grundierung mit Tamiya Fine Primer erhielten die Teile einen Überzug mit MrHobby H308.

20.01.2016

Abschließend kamen noch die Ätzteile an ihren Platz.
Auf der Instrumentenabdeckung fehlen leider sämtliche Details, somit ist Eigeninitiative gefragt.
Bis aufs Head-Up-Display ist die Abdeckung fertig.
Einbaufertiges Cockpit nach einem Ölfarben-Washing und trockenmalen.
Der Lufteinlaß setzt sich aus vier Teilen zusammen.
Die Trennnähte im Einlauf brauchen nur verschliffen werden, spachteln war nicht nötig. Lackiert wurde hier mit Alclad-Farben.
Sichtbar bleibt zum Schluß lediglich der vordere Bereich und Fragmente vom Fan.
Der Bugfahrwerkschacht ist als ein Teil gefertigt und soweit ganz schön detailiert.
Es wurden lediglich ein paar Leitungen und und Behälter bzw. Bleche ergänzt.
Lackiert wurde der Schacht entgegen der Anleitung in grün und nicht in hellgrau.
Somit sind die beiden Schalen des Vorderrumpfes komplett.

Der Vorderrumpf paßt bis auf ein paar Stellen sehr gut zusammen, allerdings benötigen die Teile beim Verkleben etwas mehr Sorgfalt um spaltfrei zu passen. Ein wenig schleifen und nachgravieren bleibt nicht aus.

01.02.2016

Der vorläufig letzte Arbeitsschritt am Vorderrumpf war der Nachbau der RAM-Air-Turbine, also der Staudruckturbine, die die Maschine im Notfall durch den Fahrtwind mit Strom und Hydraulikdruck versorgt.

Bei der Viggen ist sie im Landeanflug, am Boden und beim Start immer ausgefahren, also bleibt auch am Modell nichts anderes übrig.

Der Plan wäre eigentlich gewesen, dies vor dem Verkleben der beiden Rumpfschalen zu erledigen, wurde aber leider ein wenig übersehen.

Die Klappe wurde mittels Bohrer und Skalpell herausgetrennt, der Ausbau erfolgt mit Plastiksheet.
Die Klappe wurde neu angefertigt und die Turbine, die Aggregate und Leitungen aus div. Profilen, Drähten und Ätzteilresten aufgebaut.

13.02.2016

Nachdem der Vorderrumpf soweit komplettiert wurde, ging es am Hinterrumpf weiter.

 

Die Verkleidung der Schubumkehr besteht aus zwei Bauteilen und bedarf gleich etwas Spachtel- u. Schleifarbeit.
Die drei Bleche der Schubumkehr wurden ein ewenig nachdetailiert. Besonders das obere bleibt später gut sichtbar, da es ohne Hydraulikdruck herabhängt.
Der Triebwerksauslaß wird später großteils von der herabhängenden Schubumkehr verdeckt, daher wurde hier nur minimal nachgebessert.
Alles bereit zum Lackieren. Das Triebwerksbauteil wurde zur leichteren Handhabung beim Lackieren in zwei Teile getrennt. Die Schnitt-/Klebeflächen sind mittels Maskol vor Lack geschützt
Lackiert wurden alle metallischen Bereiche mit Alclad und Tamiya-Klarfarben(gelb, blau u. smoke)
Zwei vergessene "kleine Bleche" wurden nach dem ersten Lackierdurchgang noch ergänzt.
Da die Maschine ein geklapptes Seitenleitwerk erhält, mußte am Bausatz ein wenig geschnitzt werden um dem Resinteil von Maestro Models Platz zu schaffen.
Trotz einiger gröberer Spalte paßt das Teil ganz gut.
Ach die Verkleidung der Schubumkehr paßt. Hier sieht man das herabhängende ober der drei Leitbleche.
Somit ist der Hinterrumpf fertig montiert und kann mit dem Vorderrumpf verklebt werden.

01.03.2016

Als kleines Zwischenspiel habe ich die Pilotenfigur  von Pilot Replicas montiert und bemalt. Verwendet wurden dazu Tamiya und Lifecolor Farben sowie zwei Decalreste.

17.03.2016

Die beiden Rumpfteile sind nun miteinander verklebt und die Klebestellen verspachtelt und verschliffen.

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