Saab S35Oe Mk.II Draken

"Ostarrichi & Dragon Knights"

Hasegawa 1:72

Da der Hasegawa Bausatz auf die Modifikationen der österreichischen Draken Mk.II nicht eigeht, kommt noch der Umbausatz des IPMS-Austria zum Einsatz.

Der umfangreiche Inhalt des Umbausatzes auf einen Blick.

Da die beiden Maschinen im Flug präsentiert werden sollen, wurden zuerst zwei Piloten aus einem Hasegawa-Zubehörset eingepaßt.

In den Cockpitwannen wurden Ätzteile für die Seitenkonsolen verklebt, da der Blick ins Cockpit später nur sehr eingeschränkt möglich ist, wurden nicht alle Ätzteile verwendet.

Mit der original Seitenleitwerks- spitze läßt sich ebenfalls nur eine frühe österreichische Maschine darstellen, daher schaft auch hier das IPMS-Set Abhilfe.

Für den Rumpfrücken kamen auch Resin- und Ätzteile zur Verwendung.

Die Fahrwerks- schachtklappen wurden in geschlossener Position verklebt und die Löcher für die Tankpylone geöffnet.

Cockpits und Piloten wurden lackiert und mit den geätzten Instrumenten- brettern verklebt.

Das meiste davon verschwindet später im Rumpf und ist nicht mehr einsehbar.

Die Befestigung der beiden Draken wird mit einem 6mm Acrylstab durch die Schubdüse gelöst.

Probeweise wurde das Modell zusammen gesteckt.

Innen wurde ein Spant eingezogen um der Sache die nötige Stabilität zu geben.

Da in den Triebwerks- einläßen gähnende Leere herscht, wurde mit Papier ein Einlaßkanal improvisiert.

Danach wurden die Rumfschalen und Cockpits miteinander verklebt und verschliffen.

Die Positionsleuchten in den Tragflächen- vorderkanten wurden ausgesägt und mit klarem Gußast neu aufgebaut.

Beim Heckkonus und der Verkleidung des Spornrades war ein wenig Schleifarbeit notwendig.

Die Ätzteile werten das Modell deutlich auf.

Die Tanks sind, verklebt und verschliffen, fertig für die Lackierung.

Vor der Grundierung fehlen nun nur noch die Cockpitverglas- ungen.

Beim "Dragon Knights" Draken wurde die Unterseite gelb lackiert und das Muster abgeklebt um nicht die Decals dafür verwenden zu müssen. Diese decken auf der schwarzen Farbe nur mäßig.

An der Oberseite bleibt nach der schwarzen Lackierung ein wenig Orangenhaut die noch ein wenig geschliffen werden muß.

Nach der Demaskierung der Unterseite kam die Erleichterung, keine Farbunterläufer oder abgeplatzte Farbe.

Beim Ostarrichi- Draken wurde nach einer weißen Grundierung der mittlere Bereich akgeklebt.

Danach wurde rot lackiert, ein paar Stellen müßen noch ausgebessert werden.

Nach einer Schicht glänzendem Klarlack und dem Bemalen einiger Details warten die Beiden nun auf ihr Decals.

Für den Ostarrichi Draken verwendete ich Decals aus einem Revell Bausatz, da bei diesem der Schriftzug mehr Ähnlichkeit mit dem Original hatte als der von Hasegawa.

An der Unterseite fanden zahlreiche Stencils ihren Platz, hier ist der Revell Decalbogen ebenfalls genauer als der etwas spärlichere von Hasegawa.

Für den schwarzen Draken fanden die Hasegawa Decals Verwendung. Diese sind hauchdünn und mit etwas Vorsicht zu verarbeiten, da sie sehr schnell auf den Weichmacher ansprechen, dafür legen sie sich aber auch perfekt in alle Gravuren.

Fehlende Stencils habe ich mit Hilfe des Revell Bogens ergänzt.

Für die Pitotrohre verwende ich 0,45mm Kanülen.

Die Nozzles wurden mit alclad Burnt Iron lackiert.

Die Antikollisions- leuchten (#1, #2, #4) wurden mit zwei Schichten Kristal Klear aufgebaut und mit Klarrot von Tamiya eingefärbt. Die Positionsleuchten (#3, #5) sind, wie weiter oben schon gezeigt, aus klarem Gußast. Die Pitotrohre (#6) wurden wie oben zu sehen aus Kanülen gefertigt, die schwarzen Streifen wurden mit einem Edding im Dremel aufgemalt.

...der Flug in die Vitrine...

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